Schneller, saftiger und superleckerer eifreier Schokoladenkuchen

Ohne falsche Bescheidenheit! Das hier ist das Rezept für den besten Schokoladenkuchen, der ohne Ei auskommt, aber trotzdem leicht, locker, fluffig und herrlich schokoladig ist. Er kann sogar als eifreier Schokoladenbiskuit für Torten herhalten! Seit mein Sohn eine sehr schwere Lebensmittelallergie hat und daher jegliches Ei im Essen für ihn verpönt ist, habe ich etliche Schokomuffins und sogenannte Schokoladenkuchen gebacken, die noch nicht mal optisch geschweige denn geschmacklich an die vor Ei strotzenden Originale heranreichten. Die Konsistenz reichte von gummiartig bis kompakt und auch geschmacklich war es bislang immer nur ein trauriger Kompromiss. "Hmm...Was ist das für ein Kuchen?" "Ist ohne Ei!" "Ach so, schmeckt...ähm...interessant." Noch nie gab es so viele Kuchenreste im Haus. Doch nun kam endlich der Durchbruch. Ein Kuchen der extrem schnell zubereitet ist, dessen Zutaten man auf Vorrat im Haus haben kann und der wirklich allen schmeckt! Die Zauberzutat ist hier ...

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Die besten, ach was, die allerbesten, eifreien Pfannkuchen

In meiner Kindheit gehörten zum Sonntagsfrühstück unbedingt Pfannkuchen dazu. Meine Mutter holte die große Pfanne hervor und zauberte schnell mit frischen Eiern, die wir von einem befreundeten Bauern bekamen und dessen Hühner wir allesamt bei Namen kannten, einen tollen Teig. Dieser musste etwas stehen und während wir voller Ungeduld warteten tischten wir die Beilagen auf: Marmeladen, Quark, Zimtzucker, Apfelmus und - falls es ganz besonders sein sollte - eine Schokocreme. Endlich erfüllte der typische Pfannkuchengeruch die Wohnküche und bald konnte sich jeder an dem Stapel Pfannkuchen bedienen. So fing der Tag gut an! Ein Sonntagsfrühstück ohne Pfannkuchen ist für mich eine eher freudlose Angelegenheit, wobei mir das Zubereiten mindestens genauso viel Spaß macht wie das Essen. In der Anfangszeit der Lebensmittelallergie meines Sohnes befürchtete ich nun, dass ihm diese Freude nicht vergönnt sein wird. Die Pfannkuchen-Rezepte ohne Ei waren geschmacklich fad und erinnerten nur fern ...

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Tiramisu in schnörkelloser Perfektion

Es gibt unzählige Variationen dieses italienischen Klassikers. Viele sind originell, raffiniert und manche tatsächlich auch lecker. Doch als wahre Tiramisu-Süchtige und Puristin dulde ich weder Quark, noch Magerjoghurt in der Creme, mir widerstreben auch jegliche Versuche den Klassiker saisonal zu verfeinern sei es durch Spekulatius oder durch Erdbeeren.  Das Tiramisu ist ein Klassiker, der von der Einfachheit seiner Zutaten lebt und seine perfekte Form längst gefunden hat. So sehr manche Speisen wie zum Beispiele Suppen durch Varianz an Tiefe gewinnen so sehr verliert das Tiramisu durch Verfremdung an Authentizität und wird zur banalen Schichtspeise. Tirami su 500 g Mascarpone 3 EL Zucker 6 Eier, getrennt 50 ml, oder mehr, Amaretto oder Brandy - Das Ursprungsrezept des Tirami su enthielt übrigens gar keinen Alkohol. 2 Tässchen kalter Espresso Eine große Packung Löffelbiskuits 4 EL ungesüßtes Kakaopulver Zuerst das Eiweiß mit etwas Zucker und einer Prise Salz steif ...

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Eine Runde Avocados für alle!

Zehn Kilo in zwanzig Tagen sind nun geschmolzen. Das ist ziemlich viel in kurzer Zeit aber, wenn man aber ein so hohes Ausgangsgewicht wie ich hat, dann purzeln die Kilos schneller, als bei jemandem mit Normalgewicht. Das wirklich schöne an meiner Nahrungsumstellung ist aber, dass ich mich nicht nur durch den Gewichtsverlust leichter fühle, sondern dass ich voller Energie und guter Laune bin. Zu meinem absoluten Liebling ist die Avocado geworden. Sie ist so vielseitig! Früher mochte ich gerne Pilzsalat mit dick Parmesan dran und dann noch viel Sauresahne-Dressing drauf. Da ich keine Milchprodukte mehr esse, suchte ich nach einem befriedigenden Ersatz für so ein kremiges, üppiges Dressing. Und wieder hat mich die Avocado nicht enttäuscht. Avocado Dressing 1 große reife Avocado 50 ml Olivenöl 2 Eßlöffel Apfelessig frischer Zitronensaft von einer Zitrone 50 ml stilles Mineralwasser 1 EL Agavendicksaft oder Stevia; für die Nicht-Veganer: Honig passt auch gut ein paar ...

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stein*reich

Der Ursprung der Erzählsteine liegt in einer Situation, die wohl viele Eltern kennen. Mein Sohn wünscht sich jeden Abend im Bett noch eine Gute-Nacht-Geschichte. Oft lese ich dann mit ihm ein Büchlein, aber noch öfter bittet er um etwas Selbsterzähltes. "Eine Geschichte von der Kirche und dem Hasen" oder "Eine Geschichte vom Regenbogen und dem Wal, ...der dann fliegen kann", so lauten dann seine Ansagen. Am Anfang war ich etwas ratlos, doch kaum vertraut man auf die eigene Phantasie, reichen tatsächlich nur zwei oder drei kleine Bausteine und die Geschichte erzählt sich fast von selbst. Doch an manchen Tagen ist der Wunsch nach einer Geschichte da, aber es fehlen die zündenden Anfangsideen. Bei einer Freundin sah ich ein paar mit Bilderbuchmotiven beklebte Steine und fand die Idee so schön, dass ich daraus die Erzählsteine entwickelte. Ein Geschichtenbeutel voller bunter bemalter Erzählsteine - das Kind oder der Erzähler fischen aus dem Beutel zwei oder drei Steine heraus und los ...

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Eifreier Käsekuchen – fein und fruchtig!

     Bei meinem Patisserie Großmeister Gaston Lenôtre habe ich gelernt, dass in einen vernünftigen Käsekuchen unvernünftig viele Eier reingehören. Leider lebt Mr. Lenôtre nicht mehr. Ich hätte ihn liebend gern nach seinen Ideen und Alternativen zu Eiern in typisch eilastigen Kuchen befragt. Sicher wären sehr originelle und geniale Backwerke seine Antwort gewesen. So muss ich mich jetzt Kuchen für Kuchen vorarbeiten und meine alten Rezepte allergenfrei gestalten. Nach einigen Versuchen hier nun mein Käsekuchen, gänzlich frei von Eiern, den ich als Käsekuchengenießerin absolut empfehlen kann.Der Tortenboden: 200 Gramm Butterkekse (hier unbedingt auf die Zutatenhinweise des Herstellers achten! In vielen Butterkeks Marken ist Vollei, bzw. Volleipulver enthalten! Ich habe die Eigenmarke von Netto genommen, die ist eifrei) 100 gr geschmolzene ButterDie Butterkekse fülle ich in einen großen Gefrierbeutel, den ich relativ luftarm verschließe. Dann  gebe ich meinem Sohn ein Nudelholz in ...

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Eingemachte Erinnerungen – eine neue Familientradition

Gestern schaukelte  mein Sohn auf der Schaukel in unserem alten Mirabellenbaum und erzeugte dabei einen wahren Schneesturm an weißen Blütenblättern. Für mich ein Versprechen auf eine üppige sommerliche Mirabellenernte. Das letzte Jahr war sehr mickrig gewesen, noch nicht mal zum einmal richtig Sattessen, geschweige denn zum Einmachen reichten die zwei handvoll Früchte. Aber dank der großen Ernte 2011, in der auch alle Nachbarn von uns überschüttet wurden mit saftig-süßen Mirabellen, habe ich in der Vorratskammer heute noch einige Gläser hausgemachte Konfitüre. Könnte man doch diese kleinen Augenblicke der Freude auch so konservieren, dachte ich, während Balthi mich kichernd mit Blütenschneeflocken bewarf! Warum auch nicht - Freude einmachen!?Zu Hause suchte ich mir ein hübsches Einmachglas und beschriftete es "Freude 2013". Beim gemeinsamen Abendessen stellte ich meiner Familie meine Idee vor. Jeden Abend beim gemeinsamen Abendessen überlegt jeder von uns, was an diesem Tag ein ...

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Die Zwei-Euro-Persönlichkeit

Eine gut plazierte Erinnerung für die 2-Euro-Persönlichkeit-Übung - gefunden heute in Wiesbaden, Wilhelmstraße Eine der Übungen im Freude trainieren Programm ist die "Zwei-Euro-Persönlichkeit". Täglich und überall, wo wir die Möglichkeit haben das Doppelte zu geben, sollen wir es tun. Also, nicht nur den einen Euro in den Hut des Straßenmusikers werfen, den wir aus Gewohnheit geben würden, sondern eben bewusst das Doppelte, also zwei Euro. Daher der Name der Übung. Ich tat mir am Anfang etwas schwer mit der Übung, nicht dass ich Geiz etwa geil fände. Im Gegenteil, ich liebe es großzügig zu sein. Am Anfang sah ich nicht die Möglichkeiten, wie ich hier in meinem eher provinziellen Alltag diese Übung täglich umsetzen könnte. Doch der Hauptgrund meines Sträubens gegen diese Übung war der, dass ich doch eh schon seit Jahren das Doppelte gebe - ich tue es gerne, aber es hat keine großen Effekte auf mich. Das Ziel der Übung ist unter anderem in den Geldfluß zu kommen, sich dem Überfluß zu ...

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Mein perfekter Pizzateig – eifrei

In meinen früheren Posts spielte Essen immer eine große Rolle. In meinem Leben tut es das immer noch. Mein Sohn leidet an lebensbedrohenden Lebensmittelallergien, so dass es immer sehr wichtig für uns ist, die Zutatenlisten aller Einkäufe zu studieren. Das dauert manchmal so lange und ist so frustrierend, dass ich dann lieber selbst vieles mache. In vielen Fertigpizzas ist Ei als Zutat entweder im Teig oder auf dem Belag (Käse mit Lysozym aus Ei). Senf ist häufig Bestandteil der Salami, Spurendeklarationen sind entweder problematisch oder nicht vorhanden. Bei einer selbstgemachten Pizza habe ich Kontrolle über alle Zutaten und sie schmeckt ohnehin viel besser! Mein perfekter Pizzateig: 300 ml lauwarmes Wasser 25 g frische Hefe 1 TL Puderzucker 500 g Weizenmehl 12 g Salz Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben 250 ml Wasser mit der Hefe und dem Zucker zum Vorteig vermischen und etwa 15 Minuten gehen lassen. Salz in dem restlichen Wasser auflösen und langsam rührend ...

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Freude trainieren in Krisenzeiten

Letzte Woche war eine der Wochen, in der man denkt, alles hat sich gegen einen verschworen. Es wäre wirklich einfach gewesen all die kleinen und großen Ärgernisse und Probleme aufzugreifen, mit allen zu teilen und sie gedanklich zu zoomen. Dieses Bad in Selbstmitleid hat bestimmt schon jeder mal genossen. Klar man springt hinein, hat danach aber noch schlechtere Laune, denn der Schmutz ist nicht etwa abgewaschen sondern hat sich gleichmäßig auf alle Lebensbereiche verteilt. Aber Freude trainieren heißt eben "out of the box" denken! Neue Gewohnheiten schaffen. Die Perspektive wechseln und den Focus von sich selbst auf die Außenwelt zu lenken. Anderen Menschen Freude schenken, egal in welchen Umständen man sich selbst gerade befindet. Das hat mich über die letzte Woche getragen. Denn Beziehungen sind letztendlich die Quelle der wirklichen, verändernden Freude: Die Beziehung zur Familie, Freunden, Fremden, zu sich selbst. Ich bin für die letzte Woche sehr dankbar  - und wenn ich ...

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