Tiramisu in schnörkelloser Perfektion


Es gibt unzählige Variationen dieses italienischen Klassikers. Viele sind originell, raffiniert und manche tatsächlich auch lecker. Doch als wahre Tiramisu-Süchtige und Puristin dulde ich weder Quark, noch Magerjoghurt in der Creme, mir widerstreben auch jegliche Versuche den Klassiker saisonal zu verfeinern sei es durch Spekulatius oder durch Erdbeeren.  Das Tiramisu ist ein Klassiker, der von der Einfachheit seiner Zutaten lebt und seine perfekte Form längst gefunden hat.

So sehr manche Speisen wie zum Beispiele Suppen durch Varianz an Tiefe gewinnen so sehr verliert das Tiramisu durch Verfremdung an Authentizität und wird zur banalen Schichtspeise.

Tirami su
500 g Mascarpone
3 EL Zucker
6 Eier, getrennt
50 ml, oder mehr, Amaretto oder Brandy
– Das Ursprungsrezept des Tirami su enthielt übrigens gar keinen Alkohol.
2 Tässchen kalter Espresso
Eine große Packung Löffelbiskuits

4 EL ungesüßtes Kakaopulver

Zuerst das Eiweiß mit etwas Zucker und einer Prise Salz steif schlagen. Danach in einer tiefen Schüssel die Eigelbe mit dem Zucker schaumig mixen. Unter die Eigelbmischung den Mascarpone unterrühren, zum Schluss dann vorsichtig das Eiweiß unterheben.
Als nächstes den Amaretto in den lauwarmen Espresso gießen, einige Löffelbiskuits kurz hinein tunken und in eine flache Form legen, bis der Boden der Form bedeckt ist. Darüber großzügig einen Teil der Mascarponecreme streichen. Für die nächste Schicht wieder weitere Löffelbiskuits kurz in die Espresso- Amarettomischung tunken, auf die Mascarponecreme legen und schließlich mit dem Rest der Creme bestreichen.
Abdecken und kühlen. Kurz vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben.

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